Damit Sie gleich zu Beginn wissen, mit wem Sie es hier zu tun haben, möchten wir uns an dieser Stelle kurz vorstellen. "Together - Hilfe für Indien" wurde als gemeinnütziger Verein im Jahr 2003 ins Leben gerufen. 2009 wurde der Verein in die Sektionen Liechtenstein und Schweiz aufgeteilt. "Together Liechtenstein" setzt sich seither zusammen aus:

Angelika Stöckel (Beisitzerin), Andi Schädler (Kassier), Barbara Kind (Schriftführerin), Christoph Stöckel (Präsident) und Tanja Wolfinger (Beisitzerin)

Und hier noch kurz die Geschichte, wie alles begann und welcher Grundgedanke hinter unserem Hilfswerk und unserem Engagement steht. Dazu hier die Gründungsmitglieder von "Together - Hilfe für Indien":

Guido Lichtensteiger Christoph Stöckel

 


 

Wir, die Gründungsmitglieder, haben uns im Jahre 2002 in Indien kennengelernt, wo wir uns gemeinsam an einem Hilfsprojekt im Bundesstaat Madhya Pradesh beteiligt haben. In diesem Teil des Landes war damals seit vier Jahren kein Regen mehr gefallen und die Bevölkerung litt noch immer an den Folgen der Hungersnot, die durch die ausbleibenden Ernten entstand.

Unsere Arbeit bestand dort vor allem aus der Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidern und anderen Gegenständen für den täglichen Gebrauch. Dazu kam die medizinische Grundversorgung der notleidenden, völlig verarmten Landbevölkerung.

Von dieser für uns unvorstellbaren Armut tief betroffen, behielten wir unseren Kontakt nach unserer Rückkehr in die Schweiz bei und begannen uns Gedanken zu machen, wie wir den Menschen dort weiterhin helfen könnten. Vor allem der krasse Gegensatz von der absoluten Armut auf der einen, und unserer Überflussgesellschaft auf der anderen Seite bewegte uns dazu, eine Hilfsorganisation auf die Beine zu stellen, die diese Unterschiede ein wenig ausgleichen sollte.

Wir leben alle in derselben Welt, in der genug für alle Menschen da ist. Das Problem ist nur die Verteilung der Güter. Wenn wir bereit sind, auch nur einen kleinen Teil unseres Überflusses abzugeben, kann es dort, wo bittere Armut herrscht, enorm viel Gutes bewirken.

Wir wollen etwas tun, gemeinsam mit Ihnen – TOGETHER

 


 

Was uns wichtig ist

Wir möchten hier noch einige Gedanken und Bemerkungen anfügen, die uns im Zusammenhang mit unserem Engagement für die Armen in Indien als wichtig erscheinen:

  • Unsere Motivation gründet sich vor allem darauf, dass wir eine Verantwortung spüren, unseren Überfluss mit anderen teilen zu wollen. Dabei geht es nicht darum, riesige Summen in irgendeine unpersönliche Organisation zu stecken, bei der womöglich der grösste Teil der Spenden in irgendwelche administrativen Aufwendungen oder eine aufgeblasene Verwaltung fliessen. Wir sind beide ebenfalls zu 100% berufstätig und auch nicht gerade die "Grossverdiener" schlechthin. Wichtig ist aber, dass man etwas tut. Jeder kann etwas tun, denn jeder Franken zählt und jede noch so kleine Spende kann etwas bewirken. Dazu nur ein kleiner Vergleich: Der Monatslohn einer Putzfrau in Madhya Pradesh, die sechs Tage pro Woche von ihrem Dorf in die Stadt zu ihrer Arbeitsstelle laufen muss, beträgt umgerechnet rund 7.-CHF!
  • Wir wollen dort helfen, wo die Not am grössten ist. Da Liechtenstein über ein sehr gutes Sozialsystem verfügt und auch viele soziale Institutionen hier tätig sind und auch staatlich unterstützt werden, haben wir uns entschlossen, den Menschen zu helfen, die in diesen Belangen nicht so gut dastehen wie wir. Obwohl es auch bei uns arme Menschen gibt, so muss doch niemand wirklich Hunger leiden und wird, auch wenn er noch so arm ist, bei Krankheit behandelt und versorgt. In Indien hingegen mussten wir mit ansehen, wie kleine Kinder an hierzulande gut behandelbaren Infektionskrankheiten starben und wie so viele von ihnen immer noch Hungerbäuche als Folge der Mangelernährung aufweisen.
  • Obwohl wir eine christliche Missionsstation unterstützen, sind wir religiös und politisch unabhängig. Wir stellen den Menschen, und nicht seine Religion oder politische Einstellung in den Vordergrund.
  • Da wir selbst über keine grossen Privatvermögen verfügen, sind wir auf Spenden angewiesen. Des Weiteren versuchen wir durch Vorträge, Info-Stände und Sponsoren-Suche Geld für Indien zu sammeln.
  • Ganz wichtig ist es uns hier noch zu erwähnen, dass bei uns 100% aller gesammelten Spenden in Indien ankommen! Sämtliche Flug-, Reise- und Unterhaltsspesen zahlen wir aus eigener Tasche und alle Mitglieder des Vereins arbeiten freiwillig und unentgeltlich. Zur Überprüfung der Projekte besuchen wir Indien je nach Möglichkeit ein bis zweimal pro Jahr.
     


Ein herzliches Dankeschön!